StepsInCare – Beruflicher Aufstieg für Quereinsteigerinnen in Pflege und Betreuung

Projekträger: mpool consulting GmbH
Teilvorhabenpartner: EWZ – Entwicklungszentrum für berufliche Qualifizierung und Integration GmbH
Einbezogene Sozialpartner:
- Arbeitgeberverband Pflege
- Verdi Westfalen
- Unternehmensverbände Dortmund und Umgebung
- DGB NRW Dortmund Hellweg
StepsInCare entwickelt innovative Schulungskonzepte für den beruflichen Aufstieg in Pflege und Betreuung. Im Fokus stehen beschäftigte Frauen mit geringer formaler Qualifikation, oft mit Migrationserfahrung. Durch eine modulare Bausteinqualifizierung können sie berufsbegleitend und individuell weitergebildet werden – praxisnah, flexibel und zielgerichtet. Das Projekt richtet sich vor allem an den Altenpflegebereich – ambulant wie stationär – sowie an die Betreuung hilfebedürftiger Menschen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuartiger, immersiver Bildungsformate, die Lernen erlebbar machen und neue Wege der Wissensvermittlung eröffnen.
Zielsetzung
Um geringqualifizierte Pflegehilfskräfte berufsbegleitend und erfolgreich nachzuqualifizieren, müssen neue, innovative Schulungsformate entwickelt und in hybride, digitale Lernformen überführt werden.
Entwicklung innovativer Qualifizierungskonzepte
- Es sollen Qualifizierungskonzepte entstehen, die gezielt auf die Bedürfnisse von geringqualifizierten Hilfskräften eingehen – auch mit Blick auf Migrationserfahrung – und sowohl in der ambulanten als auch stationären Pflege berufsbegleitend umsetzbar sind.
- Die Konzepte müssen die Entwicklung und den Nachweis sowohl theoretischer als auch praktischer Kompetenzen sicherstellen. Dabei ist es besonders wichtig, die persönlichen Ressourcen der Teilnehmenden zu berücksichtigen.
- Die Kurskonzepte müssen an die Anforderungen und Bedarfe der Arbeitgeber angepasst werden. Dafür werden die konkreten betrieblichen Bedarfe in Pilotbetrieben erhoben und in die Konzepte integriert.
- Ein neuartiger Modulbaustein zur Spezialisierung, z.B. „Lotsin für Digitale Assistenzsysteme“, wird entwickelt und in den digitalen Schulungsraum eingebettet.
- Es entsteht ein hybrides Schulungsmodell, das digitale Mikromodule im Metaversum mit praxisorientierten Präsenzphasen vor Ort oder beim Bildungsträger kombiniert. So kann die Qualifizierung schrittweise und flexibel erfolgen.
- Integration digitaler Schulungsformate im Metaversum
- Ein digitaler Schulungsraum im Metaversum wird geschaffen und erprobt, um interaktive und immersive Lernumgebungen für die berufsbegleitende Weiterbildung zu bieten.
- Es werden neuartige Qualifizierungsformate in Form von vielen kleinen digitalen Mikromodulen entwickelt und getestet. Diese Module können zu einem vollständigen Bildungsabschluss zusammengesetzt werden.
- Digitale Transparenzinstrumente werden entwickelt und getestet, um Lernergebnisse anzurechnen und die Anwesenheit sowie Zielerreichung in digitalen Kursen zu kontrollieren (z.B. über levelbasierte Lernpfade).
- Eine digitale Lernplattform ermöglicht den Teilnehmenden, im virtuellen Raum zu interagieren, praxisnahe Szenarien zu erleben, sich ortsunabhängig mit anderen auszutauschen und direktes Feedback zu erhalten. Dazu gehören virtuelle Gruppenarbeiten, Rollenspiele mit Avataren und adaptive Lernsysteme.
Zusammengefasst
Die Nachqualifizierung geringqualifizierter Pflegehilfskräfte soll durch innovative, hybride und digitale Schulungsmodelle flexibler, praxisnäher und individueller werden. Im Fokus stehen die Kombination von digitalen und praktischen Lernmodulen, die Anpassung an betriebliche Bedürfnisse, der Einsatz neuer Spezialisierungen und die Nutzung moderner, virtueller Lernumgebungen im Metaversum.