MaSHEnenbau – Ingenieurinnen gewinnen, halten und Karrieren entwickeln

Branche
Maschienenbau
Laufzeit
01.05.2025 - 30.04.2028
Förderaufruf
5. Förderaufruf
Handlungsfeld
Gleichstellung gestalten
Kurzbeschreibung

Projektträger: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V

Einbezogene Sozialpartner: 

  • IG Metall
  • Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V

 

Das Projekt „MaSHEnenbau – Ingenieurinnen gewinnen, halten und Karrieren entwickeln“ zielt darauf ab, den Anteil von Ingenieurinnen im Maschinenbau nachhaltig zu steigern – auf allen Karrierestufen. Zudem unterstützt es die teilnehmenden Pilotunternehmen dabei, ihre Arbeits- und Karrierebedingungen attraktiver zu gestalten, um top ausgebildete Frauen in Ingenieurberufen zu halten.

Dabei verfolgt das Projekt einen doppelten Ansatz:

  • Individuelle Förderung: Junge Technik-Frauen erhalten durch Workshops, Mentoring und Peer-Austausch gezielte Unterstützung bei ihrer beruflichen Entwicklung.
  • Kultureller Wandel in Unternehmen: Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Betriebsräte werden für Gleichstellungsthemen sensibilisiert und entwickeln gemeinsam konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Das Projekt führt in zwei Durchführungsrunden ein Förderprogramm durch, an dem sich jeweils bis zu acht Partnerunternehmen beteiligen.

Jede Programmdurchführung umfasst:

  • Organisationsanalysen zur Erhebung von Gleichstellungsdaten und Unternehmenskultur
  • Skill-Building-Workshops für Ingenieurinnen
  • Mentoring mit erfahrenen Ingenieurinnen
  • Peer-Austausch mit männlichen Kollegen
  • Führungskräfte-Workshops zur Sensibilisierung und Entwicklung von Gleichstellungsmaßnahmen

 

Der USP des Programms ist die enge Verflechtung der einzelnen Programmteile, die dafür sorgt, dass Arbeitsergebnisse aus Diskussionen der TeilnehmerInnen und weitere unternehmensinterne Informationen gezielt in Workshops für Management und Führungskräfte einfließen, in denen konkrete und für die Unternehmen passgenaue Maßnahmen entwickelt werden. Zudem werden alle Sozialpartner systematisch in die Vorbereitung und Durchführung der Programme eingebunden und die Perspektiven der verschiedenen Hierarchieebenen und Geschlechter in den Unternehmen integriert.

Um die Projektresultate für einen breiten Kreis an Unternehmen nutzbar zu machen, sind diverse Transferformate geplant wie z.B. Leitfäden, Good-Practice-Sammlungen und Netzwerkveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.

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