Change4Port – Sozialpartnerschaftliche Transformation im Containerumschlag in Bremerhaven

Projektträger: Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH (bfw)/ Institut für Forschung, Training und Projekte (iftp)
Teilvorhabenpartner: ma-co maritimes competenzcentrum GmbH
Einbezogene Sozialpartner:
- ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
- Unternehmensverband Bremische Häfen e.V.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung eines sozialpartnerschaftlichen Modells zur Gestaltung der technologischen und sozialen Transformation im Containerumschlag in Bremerhaven. Die Digitalisierung und Automatisierung des Containerumschlags führt im Zusammenspiel mit dem demografischen Wandel zu einer grundlegenden Veränderung der Beschäftigten- und Qualifikationsstrukturen. Es kommt zu einem Abbau einfacher Routinetätigkeiten. Zugleich entstehen neue Tätigkeitsbereiche insbesondere im IT- und Servicebereich. Die nachhaltige Gestaltung der Transformation erfordert eine Beratungs- und Qualifizierungsinitiative für die Beschäftigten, um ihnen neue Beschäftigungsperspektiven zu erschließen und ihre Mobilität zu fördern. Grundlage dafür ist die Abstimmung einer Fachkräftestrategie für den Hafen, um die Förderung von Beschäftigungsperspektiven der Arbeitnehmenden in Einklang zu bringen mit den künftigen Fachkräftebedarfen der Unternehmen. Das Projekt hat folgende Teilziele: A. Bestandsaufnahme der Qualifikations- und Beschäftigtenbedarfe der Unternehmen im Zuge der Transformation und Entwicklung von Fachkräftestrategien für die Unternehmen und den Gesamthafen. Dabei werden auch Entwicklungsperspektiven für die Beschäftigten in Unternehmen außerhalb des Hafens berücksichtigt. B. Entwicklung passgenauer Qualifizierungsstrategien C. Umsetzung einer darauf aufbauenden beteiligungsorientierten Informations- und Beratungskampagne, die sich an alle Beschäftigten richtet und deren Kern eine niedrigschwellige Beratung und Begleitung durch kollegiale Change Agents ist. D. Erprobung einer systematischen Qualifizierungsinitiative, in deren Rahmen rund 300 Beschäftigte in eine Qualifizierungsmaßnahme vermittelt werden. E. Förderung von Methoden und Strukturen betrieblichen Lernens in den Unternehmen. F. Auswertung und Transfer des Modells an andere Hafenstandorte sowie über die Branche hinaus.